Reisebericht Mongolei 2002

Tagebuch meiner Reise

vom 12. Juni bis 10. August 2002

12.07.2001

„Land des blauen Himmels“ - sagen die Mongolen.
„Land auf einem anderen Stern“ - empfinden wir.

Was weiß ich schon über dieses Land, fragte ich mich selbst, als mir Herbert am Telefon das Angebot machte, mitzufahren. Nahezu nichts – daher entschloss ich mich spontan innerhalb weniger Sekunden mit dabei zu sein, ohne nähere Einzelheiten zu kennen über die Reiseroute, über die Teilnehmer (bis auf Herbert) oder die Höhe der Kosten.

Die Mongolen – ein Reitervolk – Nomaden in Jurten – Nachkommen des Dschingis Khan, der mit seinen Tartaren Anfang des 13. Jahrhunderts das größte Landreich der Geschichte gründete (vom Pazifik bis Wien und Schlesien), war so mein Wissen noch aus meiner Schulzeit. Und da war doch auch noch die Wüste Gobi - oder?

Erst aus dem Internet und aus den Zeitschriften GEO (02 Februar 2002) und TREKKER´s WORLD (1 Jan/Febr. 2002) sowie aus dem Reiseführer MONGOLEI (Barbara Stelling + Fred Forkert) hole ich mir vor der Abreise noch die eine oder andere Information.

Wir reisen also in die Republik Mongolei (nicht zu verwechseln mit der in China liegenden Inneren Mongolei). Die für mich kürzeste aber beste Information über dieses Land erhielt ich aus dem Internet unter dem Auswärtigen Amt (Allgemeine Informationen, Die Mongolei auf einen Blick usw.)
Ich habe daher diese web-site hier als Link zur direkten Anwahl (nur drauf klicken) vorgesehen. So spare ich mir hier den, nach meiner Meinung, unbedingt notwendigen Überblick über dieses Land abzutippen. Es lohnt sich schon hier auf diese Informationsseiten zu schalten und zu lesen.

Die Flüge in die Mongolei buchten wir natürlich bei FOLLOW ME, Kaiserstr. 35, 80801 München
Internet: Followme
e-mail: Followme
dort konnten wir den für unsere Termine wohl z.Z. billigsten Flug über AEROFLOT buchen.

Die wichtigste Adresse aus dem Internet war aber die web-site unseres Führers und Organisators in der Mongolei.
Internet: Mongolguide
e-mail: Magicnet

Seinen vollen Namen Rentsendorj Gotsbayar haben wir liebenswerterweise nie voll aussprechen müssen – er bot uns gleich neben dem für uns Bayern so geschätzten „Du“ auch die kurze Rufform „Gozo“ an. Dass Gozo, nur nebenbei erwähnt, so gut deutsch spricht, dass er uns sogar super Witze in Deutsch erzählte, ist für ihn selbstverständlich, hat aber für uns unschätzbare Bedeutung bei der vielseitigen und vollständigen Information über „sein Land“. Sein Studium in Leipzig (6 Jahre Foto-Journalismus) und seine „nebenbei“ erlernten Fremdsprachen (deutsch, englisch, russisch, koreanisch) halfen ihm in seinem Land nicht nur als Journalist bei der auflagenstärksten Zeitung zu arbeiten, sondern dabei auch Kontakte zu allen wichtigen Behörden und Politikern aufzubauen. Er kann nun diese Verbindungen und Informationsquellen bestens für seine Tätigkeit als Guide und Organisator von Reisegruppen mit individuell ausgearbeiteten Programmen nutzen.

Auch seine liebe und hübsche Frau B. Munkhtsetseg, darf man als Gast sofort „Mugi“(ihrem Kosenamen) nennen. Auch sie hat in Deutschland Journalismus studiert und u.a. bei der Süddeutschen Zeitung in München volontiert. Klar, dass auch sie phantastisch deutsch spricht und auch als selbstständige Führerin (besonders gern auch Gruppen mit Frauen) durch ihr so schönes, aber raues Heimatland führt.

Und so stellte uns Gozo nach unseren Wünschen eine 4-wöchige Reise von den höchsten, eisüberzogenen Bergen des mongol. Altai-Gebirges bis zur Wüste Gobi zusammen. Und unter dem Motto „Kultur kann auch nicht schaden“ waren zudem wunderschöne Perlen, wie der Besuch von Karakorum, der historischen Hauptstadt unter Dschingis-Kahn (gegr. i. J. 1220) und der alten buddhistischen Klosteranlage Erdene Zuu, sowie der Museen und des Klosters Gandan in Ulaan-Bataar eingeflochten.

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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